Take A Chance On Me von Abba (1978)

Song Factsheet
Songtitel: Take A Chance On Me
Künstler: ABBA
Album: ABBA – The Album
Jahr: 1978
Songwriter: Benny Andersson, Björn Ulvaeus
Produzent: Benny Andersson, Björn Ulvaeus
Genre: Pop
Subgenre: Disco-Pop
Samples oder Coverversionen: Der Song basiert nicht auf Samples. Zu den bekanntesten Coverversionen zählen Erasure („Abba-esque EP“, 1992) sowie A*Teens („The ABBA Generation“, 1999).

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Im Podcast
Episode: STH2 ep01
Motto: Plattenschrank der Eltern
Titelnummer: 1
Presenter: Chris
Extra Info:
Chart Platzierungen
Beste Chartplatzierung Deutschland:
· Deutschland Platz 12 27. Februar 1978
Top 3 Chartplatzierungen weltweit:
· Großbritannien Platz 1 18. Februar 1978
· USA Platz 3 Mai 1978
· Irland Platz 1 23. Februar 1978
Auszeichnungen & Preise
Goldene Schallplatte Großbritannien 1978
Goldene Schallplatte USA 1978
Film- und TV-Bezüge
Verwendung in „The Office“ (US, Staffel 4), „Mamma Mia!“ (2008), „Muriel’s Hochzeit“ (1994) und zahlreichen internationalen Werbekampagnen.
Quellen

ABBA-Klassiker „Take A Chance On Me“ – Discopop-Ohrwurm von 1978, weltbekannt, vielfach ausgezeichnet und bis heute fester Bestandteil in Film, TV und Karaoke.

Hintergrundinfos

Das Ping-Pong-Skateboard-Motiv
Die berühmte gesungene Wiederholung „Take a chance, take a chance, take a ch-ch-ch-chance“ stammt von Björn Ulvaeus’ Trainingsroutine und war ursprünglich ein rhythmisches Summen, das er beim Joggen nutzte – später wurde daraus eines der markantesten Motive des Songs.
Außergewöhnlicher Dreifach-Gesang
Die berühmte gesungene Wiederholung „Take a chance, take a chance, take a ch-ch-ch-chance“ stammt von Björn Ulvaeus’ Trainingsroutine und war ursprünglich ein rhythmisches Summen, das er beim Joggen nutzte – später wurde daraus eines der markantesten Motive des Songs.
Textliche Leichtigkeit trifft auf weibliche Initiative
Anders als viele frühere Songs der Band übernimmt im Text die Frau den aktiven Part und fordert ihren Angebeteten charmant und selbstbewusst heraus, was zu ABBAs moderner, starken Frauenbotschaft beiträgt.

Triviawissen

Ursprünglicher Titel
Ursprünglich hieß der Song intern „Billy Boy“, wurde aber vor der Veröffentlichung zu „Take A Chance On Me“ geändert.
Tierische Unterstützung
Der rhythmische „ch-ch-ch-chance“-Effekt wurde laut Björn durch seine Nachahmung des Sounds aus einer Kindheitserinnerung inspiriert – genauer gesagt dem Ticken einer alten Küchenuhr im Elternhaus.
Karaoke-Liebling
Anders als viele frühere Songs der Band übernimmt im Text die Frau den aktiven Part und fordert ihren Angebeteten charmant und selbstbewusst heraus, was zu ABBAs moderner, starken Frauenbotschaft beiträgt.
ABBA im Fußballstadion
Der Song wurde 1979 vom britischen Fußballclub Huddersfield Town traditionell bei Halbzeit gespielt, um die Stimmung zu heben.
Gastauftritt im Musikvideo
Im originalen Video ist kurz Benny Anderssons Hund zu sehen, der während der Dreharbeiten immer wieder ins Bild lief.

Take a Chance On Me was a little more of a challenge, especially the a capella intro, but Agnetha and Frida nailed it.

Björn Ulvaeus
in einem Interview mit „The Guardian“, 2014, über die Aufnahmen zum Song

Rezension

Wer glaubt, Klassiker altern schlecht, muss nur ein paar Takte von „Take A Chance On Me“ hören – und wippt garantiert sofort mit. ABBAs 1978er-Nummer ist der sprichwörtliche Hüpfburg-Hit zum Mitsingen, und zwar auch Jahrzehnte nach der Veröffentlichung. Während anderen Disco-Pop-Songs der Lack ab ist, glänzt diese Nummer immer noch, als hätte Benny sie gerade erst zusammen mit Björn beim Fika komponiert. Zwischen Stadion, Schwulenbar und Broadway, ABBA tun, was sie am besten können: Den Soundtrack für generationenübergreifende Liebeserklärungen liefern, mit mehr Schwung als eine Rollschuh-Disco in den 80ern. Dass die Band auch nach dem Comeback 2021 (Album „Voyage“) zu den relevantesten Pop-Exporten Skandinaviens zählt, belegt: Take a Chance? Mit Vergnügen!

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