Das Lied „Boys Don’t Cry“ entstand laut Sänger und Gitarrist Robert Smith in einer Phase der Band, als sie sich nach einem Pop-orientierteren Sound sehnte und bewusst Abstand zum klassischen Punk suchte.
Das Lied „Boys Don’t Cry“ entstand laut Sänger und Gitarrist Robert Smith in einer Phase der Band, als sie sich nach einem Pop-orientierteren Sound sehnte und bewusst Abstand zum klassischen Punk suchte.
Obwohl „Boys Don’t Cry“ zunächst kein Chartbreaker war, entwickelte er sich über die Jahre zum Signature Track von The Cure, wurde als Hymne der Alternativkultur und stilbildend für das Image der Band mit Smiths unverwechselbarer, introvertierter Lyrik.
Der Song war bei seiner Erstveröffentlichung 1979 kein Hit, erst das Re-Release 1986 samt neu eingesungenen Vocals verhalf „Boys Don’t Cry“ zu globaler Aufmerksamkeit.
Im Musikvideo aus dem Jahr 1986 wurden drei Kinder an den Instrumenten gezeigt, während die Band als Schatten im Hintergrund zu sehen ist, was auf den „verlorenen“ Kindheits-Empfindungen anspielt.
Obwohl „Boys Don’t Cry“ zunächst kein Chartbreaker war, entwickelte er sich über die Jahre zum Signature Track von The Cure, wurde als Hymne der Alternativkultur und stilbildend für das Image der Band mit Smiths unverwechselbarer, introvertierter Lyrik.
„Boys Don’t Cry“ wurde zur inoffiziellen Hymne der LGBTQ+-Community und tauchte in etlichen Safe-Space-Playlists und in Pride-Events weltweit auf.
Der preisgekrönte Film „Boys Don’t Cry“ (1999) mit Hilary Swank ist nicht nur nach dem Lied benannt, sondern benutzt den Song, um die Thematik von Genderrollen und verletzlicher Maskulinität zu unterstreichen.
Im Gespräch erklärte Smith rückblickend, dass der Song bewusst als eingängige Single konzipiert war, um The Cure auch im Radio zu etablieren. (Interview Musikexpress, 2000)
Ein Song, der Weltschmerz in Pop verwandelt: „Boys Don’t Cry“ schleicht sich mit federndem Beat ins Ohr und bleibt dort für Jahrzehnte – ein popkultureller Geniestreich aus der Feder von drei jungen Briten, denen damals noch nicht klar war, dass sie das emotionale Grundgesetz einer ganzen Subkultur definieren würden. Während Robert Smith eigentlich lieber hinter seiner wilden Mähne und markanten Schminke verschwindet, ließ er mit dieser Nummer die Welt erstmals hinter die Mauer britischer Coolness blicken.Dabei ist „Boys Don’t Cry“ mehr als ein Song – es ist ein Statement auf drei Minuten geschrumpft, mit einer Gitarrenlinie zum Verlieben und einer Message, die heute noch genauso wie 1979 ins Herz trifft: Jungs weinen eben manchmal doch. Fun Fact am Rande: Auch im neuen Jahrtausend sind The Cure nicht wegzudenken, touren regelmäßig durch die Weltgeschichte und zeigen, dass Alternative-Pop und die große Emo-Frisur niemals alt werden. Kein Wunder, dass fast jede*r mindestens eine Zeile kann – oder heimlich vor sich hin summt.