Als einer von nur elf Tracks auf „Pink Moon“ entstand „Place To Be“ zu einer Zeit, in der Nick Drake sich zunehmend zurückzog und seine Musik selbst für damalige Verhältnisse extrem intim und reduziert gehalten war: ein Mann, seine Stimme, eine Gitarre – aufgenommen in nur zwei tatkräftigen Desnächten im Oktober 1971.
Als einer von nur elf Tracks auf „Pink Moon“ entstand „Place To Be“ zu einer Zeit, in der Nick Drake sich zunehmend zurückzog und seine Musik selbst für damalige Verhältnisse extrem intim und reduziert gehalten war: ein Mann, seine Stimme, eine Gitarre – aufgenommen in nur zwei tatkräftigen Desnächten im Oktober 1971.
Nick Drake nutzte für „Place To Be“ eine Open-C-Tuning-Stimmung (CGCFAE), was dem Song einen warmen, fließenden und sehr persönlichen Klang verleiht und das Stück stark von klassischen Folk-Songs abhebt.
„Place To Be“ und das gesamte Album „Pink Moon“ wurden in nur zwei mitternächtlichen Recording-Sessions eingespielt, fast unbeobachtet von den Menschen im Studio.
Nick Drake signierte nie Gitarren oder Alben, doch angeblich wurde die Gitarre, mit der „Place To Be“ eingespielt wurde, nach seinem Tod mit winzigen Initialen im Korpus gefunden.
Nick Drake nutzte für „Place To Be“ eine Open-C-Tuning-Stimmung (CGCFAE), was dem Song einen warmen, fließenden und sehr persönlichen Klang verleiht und das Stück stark von klassischen Folk-Songs abhebt.
Künstler wie José González und Bon Iver nennen „Place To Be“ als prägenden Einfluss für ihren eigenen minimalistischen, emotionalen Stil.
Drake spielte „Place To Be“ nie live vor Publikum oder Radio—alle bekannten Versionen sind vom Studioalbum.
Wer beim Hören von „Place To Be“ kein leicht nervöses Kitzeln im Bauch verspürt, sollte dringend mal das Fenster aufreißen – die Melancholie in ihrem schönsten Vintage-Glanz tropft hier wie Tau von den Saiten. Nick Drake war nie der Lautsprecher unter den Singer-Songwritern, sondern der, der nachts mit seinem Notizbuch am Fenster saß und leise poetische Hymnen auf die Einsamkeit schrieb. Gerüchte um einen möglichen Instagram-Account von Drake wären vermutlich eine eigene, triste Ballade wert, denn was hätte Nick mit mehr als zwei Kanälen gebraucht? Aktuelle Projekte gibt’s leider keine, aber Drakes Nachlass pflegt seine Schwester Gabrielle mit Sorgfalt, und neue überarbeitete Vinyl-Editionen von „Pink Moon“ kursieren regelmäßig unter Sammlern. Ach ja: Wer noch nie einen Sonnenaufgang zu „Place To Be“ erlebt hat, verpasst einen dieser nicht messbaren, aber sehr entscheidenden Glücksmomente im Pop-Universum.