Nach einer kreativen Pause experimentierte die Band 1971 im Studio mit neuen Sounds und doppelt eingespielten, schnell abgemischten Bassgitarren von Roger Waters und David Gilmour, wodurch sich das markante und bedrohliche Bass-Intro entwickelte.
Nach einer kreativen Pause experimentierte die Band 1971 im Studio mit neuen Sounds und doppelt eingespielten, schnell abgemischten Bassgitarren von Roger Waters und David Gilmour, wodurch sich das markante und bedrohliche Bass-Intro entwickelte.
„One Of These Days“ wurde schnell zu einem festen Bestandteil von Pink Floyds Live-Sets und beeinflusste sowohl klanglich als auch konzeptionell den Entstehungsprozess des späteren Klassikers „Echoes“, ebenfalls auf „Meddle“.
Im Studio kursierte für kurze Zeit der ironische Titel „Return of the Son of Nothing“ als Name für das Instrumental.
Nick Mason nutzte auf dem Track ein ungewöhnliches Setup mit Gong und zusätzlicher Tape-Effekte, um das bedrohliche Klangbild zu erzeugen.
„One Of These Days“ wurde schnell zu einem festen Bestandteil von Pink Floyds Live-Sets und beeinflusste sowohl klanglich als auch konzeptionell den Entstehungsprozess des späteren Klassikers „Echoes“, ebenfalls auf „Meddle“.
Die gewaltige Soundlandschaft soll laut Waters von High-Speed-Autofahrten auf britischen Landstraßen inspiriert gewesen sein.
Das von Storm Thorgerson entworfene Cover des Albums „Meddle“ – eine Unterwasseraufnahme eines Ohrs – wurde bewusst so gestaltet, dass es die horchende, lauschende Atmosphäre der Songs und speziell von „One Of These Days“ widerspiegelt.
Interview mit Uncut Magazine, 2011, über seine Vocals in „One Of These Days“
Ein Song wie ein Donnerschlag: „One Of These Days“ bringt die Boxen zum Beben und dürfte jedem den sprichwörtlichen Floyd-Schauer über den Rücken jagen. Nach all dem wilden Studioexperimentieren der frühen 70er ist das Stück so etwas wie der musikalische Dampfhammer unter den LSD-getränkten Wolken von Pink Floyd. In den wenigen Sekunden Spoken Word schlummert schon der spätere Roger-Waters-Irrsinn, doch hier darf noch Schlagzeuger Nick Mason das Raubtier rauslassen – einmalig! Auch wenn Pink Floyd heute nicht mehr im Original-Line-up zusammenfinden, laufen ihre Songs weiter zwischen Mars-Rover und Marschgepäck. Nick Mason tourt aktuell mit seiner Band „Saucerful of Secrets“ und bringt frühe, selten gespielte Floyd-Stücke zurück auf die Bühne – inklusive „One Of These Days“. Währenddessen bastelt Roger Waters weiter an seiner politischen Solokarriere, und David Gilmour lädt zur seltenen, aber umso spektakuläreren Gitarrenstunde auf ausgewählten Festivals ein. Der Donnerschlag von 1971 hallt also kräftig nach – lauter, als jede Drohung es je könnte.