Los Endos von Genesis (1976)

Song Factsheet
Songtitel: Los Endos
Künstler: Genesis
Album: A Trick of the Tail
Jahr: 1976
Songwriter: Tony Banks, Phil Collins, Steve Hackett, Mike Rutherford
Produzent: David Hentschel, Genesis
Genre: Progressive Rock
Subgenre: Symphonic Prog, Instrumental Rock
Samples oder Coverversionen: Keine bekannten Samples oder expliziten Coverversionen, aber Los Endos enthält musikalische Motive aus anderen Songs des Albums, etwa "Dance on a Volcano" und "Squonk". (Quelle: "Genesis – A Trick of the Tail" von Wayne Studer Ph.D., genesisfan.net)

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Im Podcast
Episode: STH2 ep06
Motto: Top10 Instrumental Songs
Titelnummer: 8
Presenter: Steffen
Extra Info:
Chart Platzierungen
Beste Chartplatzierung Deutschland:
· Deutschland
Top 3 Chartplatzierungen weltweit:
· Großbritannien Platz 3 März 1976
· USA Platz 31 April 1976
· Kanada Platz 23 März 1976
Auszeichnungen & Preise
Silberne Schallplatte UK (für das Album "A Trick of the Tail") 1977
Film- und TV-Bezüge
„Los Endos“ wurde mehrfach als Live-Opener verwendet und ist u.a. in Genesis-Dokumentationen wie „Genesis: In Concert“ (1977) zu hören.
Quellen

„Los Endos“ – das epische Finale von Genesis’ „A Trick of the Tail“ liefert 1976 feurigen Progressive Rock und ist bis heute ein Live-Favorit und Fanliebling.

Hintergrundinfos

Hommage an Peter Gabriel
Nach dem Ausstieg von Frontmann Peter Gabriel war „Los Endos“ als musikalisches Statement gedacht – eine Verbeugung der verbleibenden Bandmitglieder vor den kreativen Einflüssen Gabriels, die in das musikalische Erbe eingewoben werden sollten.
Motive, die das Album umspannen
Nach dem Ausstieg von Frontmann Peter Gabriel war „Los Endos“ als musikalisches Statement gedacht – eine Verbeugung der verbleibenden Bandmitglieder vor den kreativen Einflüssen Gabriels, die in das musikalische Erbe eingewoben werden sollten.
Live-Favorit mit Improvisationspotential
Der Track entwickelte sich schnell zum Live-Favoriten der Band und bot Raum für individuelle Improvisationen, insbesondere für Phil Collins und Steve Hackett, die den Song in langen Konzertversionen mit energetischen Solo-Parts versorgten.

Triviawissen

Ursprünglicher Titel
Ursprünglich trug „Los Endos“ in den frühen Demo-Phasen den Arbeitstitel „It’s Yourself (Reprise)“, weil die Struktur auf einem Fragment dieses Tracks basierte.
Sprachliche Spielerei
Der Titel „Los Endos“ klingt spanisch, bedeutet wörtlich aber nichts; laut Band ist es ein absichtlich schräges „the ends“ – also ein verspielter Verweis auf das Finale.
Geheimnisvolles Flüstern
Der Track entwickelte sich schnell zum Live-Favoriten der Band und bot Raum für individuelle Improvisationen, insbesondere für Phil Collins und Steve Hackett, die den Song in langen Konzertversionen mit energetischen Solo-Parts versorgten.
Signature Drum Duet
„Los Endos“ entwickelte sich ab den 80er Jahren auf Konzerten zum legendären Duett zwischen Phil Collins und Chester Thompson, das oft minutenlang ausgedehnt wurde.
Kultiger Keyboard-Klang
Tony Banks verwendete für „Los Endos“ den damals selten genutzten ARP Pro Soloist Synthesizer, was dem Song sein berühmtes „Sci-Fi-Feeling“ verleiht.

‘Los Endos‘ was our way of wrapping up the album, bringing back themes and giving it a sense of closure—almost like a film score.

Tony Banks
Interview mit „Keyboard Magazine“, 2007.

Rezension

Wenn Progressive Rock ein Finale verdient hätten, dann dieses: „Los Endos“ ist wie das Feuerwerk am Ende eines wirklich lauten Abends in der Rock-Oase von 1976 – ein visionärer Soundtrack, der damals wie heute Licht ins Dunkel epischer Alben wirft. Instrumental, aber alles andere als wortkarg, strotzt die Nummer nur so vor Energie, Hommagen an vergangene Genesis-Epen wie „Supper’s Ready“ inklusive. Da bekommen selbst die Socken im Wohnzimmer spontan Glitzer! Genesis selbst sind ja längst nicht in Rente gegangen: Obwohl die Band heute selten gemeinsam auftritt, überraschte Phil Collins rund um 2022 mit der „The Last Domino?“ Tour ein weiteres Mal – stilecht natürlich mit „Los Endos“ als Gänsehaut-Opener. Steve Hackett wiederum rockt die Genesis-Classics auf Solotour, während Tony Banks schon an Kammermusik für die ganz gediegenen Abende feilt. Ob die Herren nochmal zusammenfinden? Im Universum von Genesis geht halt immer noch alles – Hauptsache, der Schluss klingt wie „Los Endos“.

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