„Fade To Grey“ entstand, als Steve Strange und Midge Ure das Elektronikprojekt Visage als Plattform sahen, um Mitglieder verschiedener Bands (u.a. Ultravox, Magazine) zusammenzubringen – der Song markierte ihren ersten großen Erfolg als musikalische Supergroup der New-Wave-Ära.
„Fade To Grey“ entstand, als Steve Strange und Midge Ure das Elektronikprojekt Visage als Plattform sahen, um Mitglieder verschiedener Bands (u.a. Ultravox, Magazine) zusammenzubringen – der Song markierte ihren ersten großen Erfolg als musikalische Supergroup der New-Wave-Ära.
Die Produktion setzte stark auf den damals noch jungen Roland CR-78-Drumcomputer sowie auf Synthesizer wie den ARP Odyssey – und prägte damit den futuristischen Sound, der in den frühen Achtzigern durch die Londoner Clubszene (allen voran das Blitz Club) schallte.
Bevor der Song zu „Fade To Grey“ wurde, trug das Demo dieses abstrakte Synonym, das durch die verwendeten Synthesizerhupen inspiriert war.
Im Musikvideo und auf Cover-Artworks trägt Steve Strange dramatisches Make-up, das maßgeblich zur Ästhetik der New-Romantic-Szene beitrug.
Die Produktion setzte stark auf den damals noch jungen Roland CR-78-Drumcomputer sowie auf Synthesizer wie den ARP Odyssey – und prägte damit den futuristischen Sound, der in den frühen Achtzigern durch die Londoner Clubszene (allen voran das Blitz Club) schallte.
Trotz Welterfolgs blieb „Fade To Grey“ in den US-Charts überraschend erfolglos und lief fast nur in speziellen Alternative-Clubs.
Das ikonische Styling des Musikvideos beeinflusste nicht nur die Musik-, sondern auch Modedesigner wie Jean-Paul Gaultier und Alexander McQueen.
Mit „Fade To Grey“ katapultierte sich Visage Ende 1980 auf die Tanzflächen Europas — und schlug damit mit Samtschuhen und Smokey Eyes ein neues Zeitalter des Pop an. Mit hypnotisch-mystischem Sprechgesang, sphärischen Flächen und einer Prise französischer Coolness schufen Steve Strange und seine Allstar-Truppe den Soundtrack für die Dämmerung zwischen Glamour und Großstadtgrau. Hier wurde nicht nur eine Hymne geboren, sondern auch eine unübersehbare Duftmarke für alles, was sich Post-Disco und Pre-Gothic nannte.
Fast forward zu heute: Während die Synthpop-Fahne von Visage in den 2000ern noch mal kurz aufwehte (mit dem Album „Hearts and Knives“, 2013), bleibt „Fade To Grey“ Kulturgut zwischen Rauchmaschine und Neonlicht. Und auch wenn Steve Strange seit 2015 nicht mehr unter uns weilt, lebt sein Vermächtnis in jeder Clubnacht aufs Neue — sogar, wenn’s im Taxi nach Hause aus dem Radio perlt.