Johnny Cashs Cover entstand mit ausdrücklicher Genehmigung und tiefem Respekt von Trent Reznor, dem ursprünglichen Songwriter und Frontmann von Nine Inch Nails, der Cashs Version als „nicht mehr mein Lied“ bezeichnete, nachdem er das Ergebnis hörte.
Johnny Cashs Cover entstand mit ausdrücklicher Genehmigung und tiefem Respekt von Trent Reznor, dem ursprünglichen Songwriter und Frontmann von Nine Inch Nails, der Cashs Version als „nicht mehr mein Lied“ bezeichnete, nachdem er das Ergebnis hörte.
Star-Produzent Rick Rubin, bekannt für seine Arbeit mit Hip-Hop- und Rock-Ikonen, überzeugte Cash, sich außerhalb des klassischen Country zu versuchen, und holte ihn mit diesem und anderen American-Recording-Projekten zurück ins Rampenlicht.
Das Musikvideo zu „Hurt“ wurde im inzwischen geschlossenen „House of Cash“-Museum in Hendersonville, Tennessee, gedreht, wodurch originales Inventar und Erinnerungsstücke von Cash sichtbar werden.
Die Coverversion wurde in einer Schlüsselszene der erfolgreichen HBO-Serie „Westworld“ verwendet, was dem Song 2017 ein popkulturelles Comeback verschaffte.
Star-Produzent Rick Rubin, bekannt für seine Arbeit mit Hip-Hop- und Rock-Ikonen, überzeugte Cash, sich außerhalb des klassischen Country zu versuchen, und holte ihn mit diesem und anderen American-Recording-Projekten zurück ins Rampenlicht.
Regisseur Mark Romanek hatte nur einen Tag Zeit, um das ikonische Video zu drehen, da sich Cashs Gesundheitszustand rapide verschlechterte.
Kurz nach den Dreharbeiten zum Musikvideo wurde das „House of Cash“-Museum aufgegeben und dem Verfall preisgegeben; im Video ist die verfallene Pracht ein zentrales Motiv.
2003, im Interview mit Alternative Press, nachdem er Johnny Cashs Version von „Hurt“ gesehen hatte. Reznor zeigte sich tief bewegt von der emotionalen Kraft, die Cash in das Cover legte, und gestand, dass der Song fortan untrennbar mit Cashs Vermächtnis verbunden sei.
Manchmal reicht ein Song, um den Mythos eines Künstlers neu zu schreiben – genau das passierte mit Johnny Cashs Cover von „Hurt“. Der „Man in Black“ griff ein Nine-Inch-Nails-Stück, verwandelte es in eine musikalische Lebensbeichte, die unter die Haut geht und vielen heute sofort Gänsehaut beschert. Die tiefe, brüchige Stimme und seine unvergleichliche Präsenz verleihen dem Song einen existenziellen Schmerz, zu dem vermutlich niemand einen Zugang gefunden hätte, der nicht ein Leben voller Licht und Schatten geführt hat.
Johnny Cash wusste, dass sein Ende nahe war, als er „Hurt“ aufnahm; genau das macht diese Interpretation so bewegend und universell. Kaum verwunderlich, dass selbst der ursprüngliche Songwriter Reznor kapitulierte und den Song „hergab“. Fun Fact am Rande: Während Cashs Erben das Museum verfallen ließen, entstand dort ein Musikvideo, das als eines der größten in der Geschichte gilt. Cashs musikalisches Erbe lebt weiter – spätestens, wenn Hollywood wieder einmal zur melancholischen Untermalung greift.